Sieben Gaben

Sieben Gaben

Beitragvon Taranis » Mi 7. Dez 2011, 21:37

Die Tradition der Druiden



......enthält die Samen und Wurzeln der Weisheit unserer Vorfahren. Indem wir mit dieser Weisheit Kontakt aufnehmen und mit ihr arbeiten, sind wir in der Lage, diese besondere Beziehung, die zwischen uns und der Erde besteht, wiederzufinden. Das Druidentum ist ein lebendes System, das sich fortwährend entwickelt und verwandelt hat und es ist wahrscheinlich, dass zu dieser Zeit in der Geschichte des Planeten, Druidentum und andere naturreligiöse Pfade von größerer Bedeutung sind, als je zuvor.

Heutzutage ist es unser Problem, dass wir uns von der Natur entfremdet haben – so sehr, dass sogar die Gefahr besteht, dass wir eventuell als Spezies nicht überleben werden. Wir brauchen Philosophen, Spiritualität, Ideen, die uns helfen, wieder mit der Natur in Kontakt zu treten – unsere Spiritualität muss ökologisch werden. Das Druidentum verkörpert eine solche Spiritualität, auch mag sie auf den ersten Blick als altertümliche, schrullige, seltsame Erinnerung aus der fernen Vergangenheit wirken. Wenn wir uns aber die Zeit nehmen, näher hinzusehen, werden wir eine Schatztruhe entdecken, die nur darauf wartet, geöffnet zu werden. In dieser Truhe finden wir mindestens sieben Gaben, die das Druidentum der modernen Welt bringt:

Die erste Gabe ist eine Philosophie, eine Art der Weltsicht, die die Heiligkeit allen Lebens im großen Netz der Schöpfung betont. Sie kümmert sich hingebungvoll um die Bewahrung und den Schutz der Umwelt und bietet eine Sicht der Dinge, die ökologisch, erdzentriert, pragmatisch, idealistisch, spirituell und romantisch zu gleich ist. Geist und Materie werden nicht getrennt – sie bietet eine sinnliche Spiritualität, die das physische Leben feiert.

Die zweite Gabe stellt die Verbindung zur Natur, zu allen natürlichen Wesen wieder her: Ein paar praktische Anweisungen, die uns helfen, uns mit der Natur, unseren Vorfahren, unserem eigenen Körper und unserem Em-
pfinden des Geistes eins zu fühlen, indem auf bestimmte Art und Weise mit Bäumen, Pflanzen, Tieren, Steinen und Geschichten unserer Vorfahren gearbeitet wird.

Die dritte Gabe bringt Heilung: sie besteht aus einem Satz von Praktiken, die Heilung und Verjüngung fördern, durch Nutzen spiritueller und physischer Methoden in einem ganzheitlichen Ansatz, Gesundheit und Ausdauer zu fördern.

Die vierte Gabe bestätigt unser Leben als Reise: Hierunter verbergen sich Übergangsriten: zur Segnung und Namensgebung von Kíndern, für Hochzeiten, für den Tod und andere Zeiten der Initiation, wo es hilfreich sein kann, rituell und symbolisch den Übergang von einem Zustand in den anderen auch bewußt zu erfahren.

Die fünfte Gabe öffnet uns für andere Realitäten: sie besteht aus Techniken, um andere Bewusstseinszustände, die Anderswelt zu erforschen und sich dort Rat zu holen. Manche dieser Techniken finden sich auch in anderen spirituellen Traditionen wieder. Sie umfassen Meditation, Visualisierung, schamanische Reisen, Zeremonien, Musik, Gesang und Schwitzhäusern u.m., die fest in keltischer und druidischer Tradition (Bildersprache) verankert sind.

Die sechste Gabe entwickelt unser Potential: sie ist ein Weg der Selbstentwicklung, die unsere kreativen Potentiale, unsere psychischen und intuitiven Fähigkeiten anregt und so unser intellektuelles und spirituelles Wachstum voran bringt.

Die siebte Gabe des Druidentums ist die Gabe der Magie: Sie lehrt die Kunst, Ideen in die Tat umzusetzen, die Kunst zu Entdecken und zu Schützen und lehrt, wie die Kraft von Imbas, Teinem u.von Awen – der spirituellen Inspiration genutzt wird.
Taranis
 

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